Das Franziskanerkloster Dorsten

 

ist ein Ort, an dem Franziskaner aus ganz Deutschland nach einem Leben in unterschiedlichen Klöstern und Aufgaben den Ruhestand verbringen – und dabei noch so manche Tätigkeit wahrnehmen.
Diese Seiten erzählen von uns, unserem Leben und Tun und geben Anregungen für das Leben und den Glauben – aus der Sicht der vorgerückten Jahre.

Franziskus von Assisi (1182 - 1226),

der Gründer unserer Gemeinschaft, ist nach heutigen Maßstäben nicht alt geworden.

Seine Spiritualität gibt gleichwohl so manche Anregung zu gelingendem Altsein. So empfiehlt er Lebenshaltungen, die auch dem alten Menschen gut tun:  

         "Liebe und Weisheit,

         Geduld und Demut,

         Armut und Fröhlichkeit,

         Ruhe und Betrachtung,

         Furcht des Herrn,

         Erbarmen und Besonnenheit."

   (Schriften des hl. Franz von Assisi)

 Ausführliches über den heiligen Franziskus, seine Spiritualität und unseren Orden finden Sie auf der Homepage der Deutschen Franziskanerprovinz: franziskaner.net

Willkommen an der Klosterpforte

Die Pforte in der Lippestraße 5

ist täglich (außer So) geöffnet

von 08.30 Uhr bis 11.45 Uhr.


Von Montag -Freitag empfängt Sie

Frau Bernhardt, 

am Samstag Bruder Peter



Telefonisch erreichen Sie uns unter:

02362 9528 0






Aktuelles



Gottesdienst an Christi Himmelfahrt im Franziskanerkloster


Die Gottesdienste an Christi Himmelfahrt in unserer Kirche

sind wie an Sonntagen um 08.30 und 18.00 Uhr


!!!Dies ist eine Korrektur zur Dorstener Zeitung,

in der die Falschmeldung steht,

dass bei uns an Christi Himmelfahrt keine Gottesdienste sind!!!


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Predigt von P. Franz Josef Kröger ofm (Füssen) zum dreifachen Ordensjubiläum am 09. Mai 2025 in Dorsten

 

Lieber Heinz-Günter, lieber Heribert, lieber Wolfgang! Liebe Gäste unserer Jubilare! Liebe Schwestern und Brüder.


Vor einigen Wochen habe ich eine Einladung zu einem Klassentreffen erhalten. Sofort war sie da – die Erinnerung. Die Erinnerung an eine prägende Zeit in jungen Jahren. Die Erinnerung an die Internats- und Schulzeit im Kolleg St. Ludwig in den Niederlanden. Die Erinnerung an schöne und schwere Stunden; die Erinnerung an einzelne Franziskaner und Lehrer; die Erinnerung, wie man sozusagen in franziskanische Kinderschuhe gesteckt wurde und so langsam in ein franziskanisch geprägtes Leben hineinglitt und entsprechend – vielleicht sogar infiziert -  wurde; die Erinnerung an aufkommende Fragen, ob so ein Leben auch für einen selbst etwas sein könnte; die Erinnerung an ein nicht unerhebliches Zögern – und dann doch der Schritt in ein Leben als Franziskaner.

Auch ihr drei seid diesen Weg im Kolleg St. Ludwig -zumindest in den letzten Jahren - gegangen. Einige Jahre vor mir. Eine Zeit, wo es vielleicht noch etwas selbstverständlicher war, den Weg vom Kolleg direkt ins Noviziat der Franziskaner einzuschlagen. Was ja durchaus ein Ziel von Schule und Internat war – Nachwuchs für den Orden zu finden.

Ich weiß nicht im Einzelnen, was euch damals bewogen hat, diesen Schritt zu gehen. War es eine Sehnsucht, der ihr gefolgt seid? War es ein Ruf, den ihr gehört habt und dem ihr nachgegangen seid? War es ein Herzensanliegen, ein Feuer, das in euch gebrannt hat? War es ein Traum, der euch nicht losgelassen hat? War es eine mehr rationale Entscheidung, die euch auf diesen Weg gebracht hat? War es ein eher schleichendes und unspektakuläres Hineinwachsen – wie bei mir? War es vielleicht von allem etwas, das euch in euer franziskanisches Leben geführt hat? Diese Fragen könnt ihr nur selber beantworten. Und ich bin davon überzeugt, dass ihr für euch auch überzeugende Antworten oder stichhaltige Gründe gefunden habt, ansonsten wäre so ein Leben 60 oder 65 Jahre lang als Franziskaner kaum durchzuhalten. Für diese Treue und den Mut, die sich darin spiegeln, kann ich euch nur danken. Und dieser Dank gilt nicht nur allgemein, sondern auch ganz persönlich. Denn mit allen von euch habe ich in verschiedenen Gemeinschaften, an verschiedenen Orten, für kürzere oder längere Zeit zusammengelebt und gearbeitet.

60 oder 65 Jahre. Da kann man schon von Treue sprechen. Treue meint ja nicht, dass dieser Weg immer ein Honigschlecken oder ein Selbstläufer war.

Treue meint ja nicht, dass ich einmal Ja sage und dann gar nicht mehr anders kann als dabei zu bleiben. Treue meint ja auch, dass ich mich mit diesem Lebensmodell Franziskaner auch immer wieder auseinandersetze und - sicher nicht täglich – aber doch von Zeit zu Zeit – mich vergewissere, ob dieser Weg noch trägt. Ob die Sehnsucht noch da ist; ob der Traum noch wach ist; ob noch etwas brennt von dem, was mich bewogen hat, diesen Weg einzuschlagen. Etwa im Sinne von Hermann Hesse, der ja vom „Zauber des Anfangs“ spricht. Manche sprechen in diesem Zusammenhang sogar von der ersten Liebe.

 Ihr drei seid alle erfahrene und versierte Prediger. Von daher vermute ich mal, dass ihr das Gedicht von Nelly Sachs kennt „Alles beginnt mit der Sehnsucht“. Ein Gedicht, das gerne auch in Weihnachtspredigten vorkommt. Ein Gedicht, das ihr vielleicht auch schon in einer euren vielen Predigten genutzt habt.

          Alles beginnt mit der Sehnsucht,

          immer ist im Herzen Raum für mehr,

          für Schöneres, für Größeres.

         Das ist des Menschen Größe und Not.

         Sehnsucht nach Stille,

         nach Freundschaft, nach Liebe.

        Und wo Sehnsucht sich erfüllt,

        dort bricht sie noch stärker auf:

        Fing nicht auch deine Menschwerdung, Gott

        mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?

        So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen,

        dich zu suchen,

        und lass sie damit enden,

        dich gefunden zu haben. (Nelly Sachs)


„Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten!“ – so hat es der englische Schriftsteller Robert Browning formuliert. In unseren Sehnsüchten stecken unsere Lebensmöglichkeiten, die wir angehen und vielleicht auch wahrmachen können. In unseren Sehnsüchten werden Erwartungen deutlich, die wir an das Leben, an den Glauben haben. Nicht, dass all das am Ende in Erfüllung geht und Wirklichkeit wird. Aber „Sehnsucht stirbt nicht“, so sagt es der Berliner Journalist und Aphoristiker Manfred Hinrich. In keiner Lebensphase. „Sehnsucht stirbt nicht!“ Träume können platzen. Sehnsüchte sterben nicht.

War es diese Sehnsucht, dieser Traum nach einem neuen Leben, nach neuer Lebendigkeit, nach einer neuen Verortung des Lebens, die Franziskus bewogen hat, den Fußspuren Jesu zu folgen. Austeigen aus seinem alten Lebenstraum eines Troubadours, dem die Herzen der Menschen, vor allem der Frauen, nur so zufliegen. Aussteigen aus dem Traum eines Lebens als Ritter, einen Traum, für den er bitter bezahlt hat.

Aussteigen ist das eine. Einsteigen in einen neuen Traum vom Leben etwas anderes. Die Kraft dazu findet nicht jeder.

„Regel und Leben dieser Brüder ist dieses, nämlich zu leben in Gehorsam, in Keuschheit und ohne Eigentum und unseres Herrn Jesu Christi Lehre und Fußspuren zu folgen“ – so heißt es am Anfang der nicht bullierten Regel des Hl. Franziskus. Ein neuer Traum, der von ihm Besitz ergreift. 

„So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen, dich zu suchen,

und lass sie damit enden, dich gefunden zu haben.“

 Franziskus folgt seiner Sehnsucht und lässt seinen neuen Traum wahr werden. Auch wenn das ein längerer und nicht einfacher Weg war. Auch wenn man Franziskus den „alter christus“, den zweiten Christus nennt, sein Leben entlang den Fußspuren Jesu war ein anderes als es Jesus selbst geführt hat. Den Fußspuren Jesu ist er gefolgt. Aber es war ein ganz eigenes Leben, das Franziskus geführt hat. Ein Leben in der Nachfolge Jesu - Ja. Aber nicht als Nachläufer oder Nachmacher, sondern mit einer ganz eigenen Identität, in einer ganz eigenen Form, die Bewegung und Erneuerung in die Kirche brachte.  Und Franziskus verlangt auch nicht von denen, die ihm in seiner Lebensweise zu folgen versuchen, dass sie es genauso machen wie er – Franziskus.

 Am Ende seines Lebens sagt Franziskus: „Ich habe das Meine getan. Was ihr tun sollt, das möge euch Christus lehren.“ Was für eine Freiheit, das sagen zu können: ihr müsst es nicht genauso machen wie ich, lebt euer Leben, aber vergesst nicht, wofür euer Leben steht oder stehen soll. Ein Leben in der Nachfolge Jesu; ein Leben im Geiste des hl. Franziskus. Aber lebt es aus euren Sehnsüchten und Träumen heraus, lebt es aus euren Möglichkeiten und Talenten heraus, lebt es aus den Zeichen der Zeit heraus; lebt es im Sinne eines Gottes, der Mensch wurde, ein Freund der Armen und Schwachen; lebt es im Sinne eines Gottes, der den Weg in die Niederungen des menschlichen Lebens ging. Lebt und predigt das menschenfreundliche Gesicht Gottes im Sinne eines Franziskus. Nicht vom hohen Ross herab, sondern mitten unter den Menschen, vor allem aber für die Menschen. Vielleicht hat der Schweizer Kapuziner Walter Ludin ja recht, wenn er sagt: „Gott hält sich am liebsten an gottverlassenen Orten auf.“

 „Stelle mein Haus wieder her!“ Dieses Wort, das Franziskus in der verfallenen Kapelle von San Damiano vom Kreuz her hört, haben wir in der Lesung gehört. Es lässt ihn sozusagen aus seinen bisherigen Tag-Träumen aufwachen. Vielleicht passt hier das Wort von Manfred Hinrichs, der einmal schreibt: „Ich träume nicht mehr, ich wage meinen Traum.“  

Franziskus hat gewagt, diesem Wort vom Kreuz zu vertrauen; diesen Traum von Gottes- und Menschenliebe mit Leben zu füllen. Seine ganze Sehnsucht nach Gott in dieses Wort zu legen: stelle mein Haus wieder her.

Das prägt auch seinen weiteren Umgang mit der Kirche, bei der seiner Zeit vieles im Argen liegt. Wiederherstellen, nicht abreißen. Aufbauen, nicht zerstören, Das Alte achten und das neue fördern und selber anders leben, als man es von der Kirche damals gewohnt war. „Ich träume nicht mehr, ich wage meinen Traum.“

 Die Größe dieser Aufgabe versteht Franziskus zunächst nicht. Aber er wagt den Traum und packt mit seinen Händen an und renoviert die Kapelle Stein um Stein. Und dann merkt er, dass Gott Größeres mit ihm, dem kleinen und einfältigen Franziskus, vorhat. Während Franziskus noch den Aufbau der Kapelle im Blick hat, hat Gott bereits für ihn die Kirche im Blick, die vom Verfall bedroht ist. „Stelle mein Haus wieder her!“ „Ich träume nicht mehr, ich wage meinen Traum.“

Auf diesem Fundament habt ihr euer Leben als Franziskaner 60 Jahre und mehr gelebt. Und lebt es immer noch. Mit verschiedenen Talenten und Fähigkeiten, in verschiedenen Ämtern und Aufgaben im Laufe der Jahre, früher in der Dynamik eines jungen Menschen und heute eher in der Weisheit und Gelassenheit des Älterwerdens, vielleicht auch manchmal in der Gebrochenheit des Alters. Das Fundament bleibt, anderes darf oder muss sich ändern. Euer Leben hatte und hat Träume und ihr habt diese Träume zu leben gewagt. Für dieses Leben entlang den Spuren des hl. Franziskus und den Spuren Jesu sind euch viele Menschen dankbar. Menschen, die hier sind und Menschen, die euch in guter Erinnerung haben und hatten. Und zu diesen dankbaren Menschen gehöre ich auch. Danke für euer franziskanische Leben – für das vergangene und das, was noch kommen wird. „Träume können zerbrechen, die Sehnsucht stirbt nicht."  Amen. 

Neue Einladung zur Mitfeier des Ordensjubiläums

„Was sind denn die Diener Gottes

anderes als seine Spielleute,

die die Menschen ermutigen

und in ihnen Freude wecken sollen“

Franziskus von Assisi

 Weil zwei von uns drei Jubilaren das Krankenhaus aufsuchen mussten,

haben wir die gemeinsame Feier unserer Jubiläen verschoben.

Jetzt sind wieder alle „an Bord“, Wolfgang mit einem Schrittmacher.


Wir haben zeitnah einen neuen Termin gesucht und gefunden: den 09. Mai.

P. Heinz Günter Hilgefort und P. Heribert Arens

danken Gott für 65 Jahre im Orden des hl. Franziskus

 P. Wolfgang Strotmeier für 60 Jahre.

 

In guten und in schweren Tagen hat Gott ihnen

und haben sie Gott die Treue gehalten.

 

Dafür möchten sie Gott in einer Eucharistiefeier „Danke!“ sagen:

am 09. Mai 2026 um 10 Uhr in der Franziskanerkirche Dorsten

 

Die Predigt wird P. Franz Josef Kröger, Guardian unseres Klosters in Füssen, halten.

Eine Reihe Dorstener werden sich an ihn erinnern.

 

In Vertretung des Guardians und im Namen der drei „Jubilare“

P. Heribert Arens


Neues Buch von Br. Peter


Fobes, Peter

Gebete des heiligen Franziskus

800 Jahre im Geist des Mannes aus Assisi


Bestell-Nr07910

ISBN978-3-87448-602-6

Umfang176 Seiten

Maße11,5 x 16,0 cm

EinbandTaschenbuch(Paperback)

Preis16,80 € inkl. 7% MwSt 

Zum Buch

Die Gebete, die Franz von Assisi formuliert hat, gehören zu den großen Kostbarkeiten der religiösen Literatur im italienischen Mittelalter. Sie wurden zunächst durch Handschrif-ten, dann – nach Erfindung der Buchdruckerkunst – in gedruckter Form bis auf den heu-tigen Tag überliefert und sind jetzt auch in den digitalen Medien präsent. Heute, 800 Jah-re nach dem Tod des heiligen Mannes aus Assisi, sind sie genauso lebendig wie damals.

Das vorliegende Buch bringt die Gebete in den Dialog mit Fotografien, die größtenteils in Assisi aufgenommen wurden. Mit dieser Gegenüberstellung von Schrift und Bild ermög-licht der Autor den Leserinnen und Lesern einen lebendigen Zugang zu den Texten. Und unter der Überschrift „Pilgern in der Stadt des heiligen Franziskus“ führt ein abschließen-des Kapitel durch Assisi und gibt Erläuterungen zu den franziskanischen Stätten.


Ordensjubiläum

entfällt, da zwei der drei "Jubilare" ins Krankenhaus müssen!

 Was sind denn die Diener Gottes anderes als seine Spielleute,

die die Menschen ermutigen und in ihnen Freude wecken sollen“

Franziskus von Assisi

 Am 25. April 2026 ist der Tag, an dem P. Heinz Günter Hilgefort und

P. Heribert Arens auf 65 Jahre und  P. Wolfgang Strotmeier auf 60 Jahre

im Orden des hl. Franziskus von Assisi zurückschauen.

In guten und in schweren Tagen hat Gott ihnen

und haben sie Gott die Treue gehalten.

Dafür möchten sie Gott in einer Eucharistiefeier „Danke!“ sagen:

am Samstag, 25. April 2026, um 10 Uhr in  unserer Kirche

Die Predigt hält P. Franz Josef Kröger, Guardian unseres Klosters in Füssen.

(Eine Reihe Dorstener werden sich an sein Wirken in Dorsten  erinnern)


 !!!Aus aktuellem Anlass!!!



Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zum Nahostkrieg:

Wir, die Mitgliederversammlung der ACK , äußern anlässlich unserer Frühjahrssitzung am 18./19. März 2026 in Rastatt unsere tiefe Sorge über die anhaltenden neuerlichen Kampfhandlungen zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran und der Hisbollah im Libanon auf der anderen Seite.

Wir bekräftigen unsere Überzeugung, dass Frieden nicht durch Waffen, sondern durch Dialog und Diplomatie erreicht wer den kann und warnen alle Beteiligten vor einer weiteren Eskalation des Krieges.

Wir sind entsetzt über die Folgen für die Zivilbevölkerung und erklären uns solidarisch mit den Opfern und ihren Angehörigen.

Der Glaube an Gott verpflichtet uns, jeder Instrumentalisierung von Religion entschieden entgegenzutreten und im Namen Gottes des Schöpfers, der Versöhnung und des Friedens deutlich Partei für die Opfer von Gewalt und Verfolgung zu ergreifen!

Gott ist ein Freund des Lebens! Christus ruft uns zur Feindesliebe auf und ermahnt uns, Böses nicht mit Bösem zu vergelten. Wir rufen Menschen aller Religionen zum Gebet für die Opfer und für einen gerechten Frieden auf.

Wir beten, dass sich die Krisenregion Nahost von einer Stätte immer wiederkehrenden Blutvergießens endlich zu einem Ort des Friedens wandelt!


               K a r t a g e  u n d  O s t e r f e s t  2 0 2 6



  29.März Palmsonntag        08:30 Uhr Hl. Messe
                                                                                                           (mit Palmweihe)     

                                                                                     18:00 Uhr Hl. Messe


  2. April  Gründonnerstag   17:00 Uhr Abendmahlsmesse


  3. April  Karfreitag                 15:00  Uhr Karfreitags-Liturgie


  4. April  Karsamstag          Kein Gottesdienst (Grabesruhe)


  5. April  Ostersonntag         Keine Osternachtfeier

                                                                                      08:30 Uhr Osterhochamt
                                         
(mit Weihe der Osterkerze)

                                           18:00  Uhr Hl. Messe


  6. April  Ostermontag       08:30 Uhr Hl. Messe vom Fest

                                              18:00 Uhr Hl. Messe vom Fest


  Beichtgelegenheit in der Karwoche:

  Montag bis Samstag 10:30 – 11:45 Uhr


                                 Wir Franziskaner von Dorsten wünschen Ihnen gesegnete Kar- und Ostertage



Die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2026 findet vom 19. – 25. Januar statt.

Sie steht unter dem Leitwort:

„Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“  (Epheser 4,4),


     Gebet um die Einheit derer, die an Christus glauben:


Da Du Gemeinschaft bist

Heiliger Gott

Stifte Gemeinschaft

Da Du Beziehung bist

Heiliger Gott

Knüpfe Beziehungen

Da Du Wort bist

Heiliger Gott

Gib unseren Worten Sinn

Da Du Einheit bist

Heiliger Gott

Führe zusammen

Da Du Vielfalt bist

Heiliger

Gott

Befreie zur Vielfalt

Anton Rotzetter

Gedanken zum Advent von P. Heinz Günter


„Gottes Weihnachtswelt ist voller Boten - und einige sind unterwegs zu Dir“ Albrecht Goes


Wir müssen sie also nicht suchen in den Schaufenstern als Reklame, auf den festlich gedeckten Tischen als schöne Dekoration. Wir müssen nicht jede Advents- oder Weihnachtsfeier besuchen um sie dort zur Befriedigung unseres Weihnachtsgefühls zu erleben.

Sie sind schon unterwegs zu uns, ausgesendet von jemanden, der mit uns leben will, von ihm geschickt, damit wir Wege finden durch das Dunkel. Und es ist dunkel um uns und für zu viele aussichtslos. Deshalb müssen wir diesen Engeln die Wege zeigen, dorthin, wie sie gebraucht werden.

Dem Engel der Hoffnung zu denen, die die Hoffnung aufgegeben haben, dass das Leben sich noch einmal von einer guten Seite zeigen könnte: den Kranken, den Arbeitslosen, den einsam Gewordenen, zu denen, denen die Schulden über den Kopf gewachsen sind. Der Engel der Hoffnung braucht deine Worte: Ich bin doch auch da. Du schaffst das. Du bleibst nicht allein. Ich engagiere mich für Dich.

Dem Engel der Freude zu denen, die traurig geworden und in Depression gefallen sind, die stumm geworden sind und alles Vertrauen ins Leben verloren haben. Der Engel Freude braucht dein Lachen, mit dem er andere anstecken kann, braucht deine Lieder, die ins Herz der anderen kriechen und zum Mitsummen einladen.

Dem Engel des Friedens zu denen, die unter Krieg und Streit leiden, die in zerrütteten Familien- und Freundschaftsverhältnissen leben müssen. Der Engel braucht dein Wissen um neue Wege aus dem Dilemma, dein Engagement, das anderen zur Versöhnung hilft.

Dem Engel der Liebe zu denen, die sich überflüssig und störend vorkommen, die sich selbst nicht mehr mögen und für Versager halten. Der Engel braucht Deine Arme, um sie zu umarmen, ihnen die Wärme einer Freundschaft vermitteln, sie wertvoll werden lassen, ihnen Gemeinschaft erlebbar machen.

Unsere Weihnachtswelt ist voller Träume, die dann zerplatzen, voller Gefühle, die sich ausgenutzt vorkommen.

Gottes Weihnachtswelt ist voller Boten - und einige sind unterwegs zu Dir: Vielleicht in einem Brief mit Deiner Adresse, oder einem Geschenk, für dich ausgesucht, einem Anruf mitten hinein in deine Arbeit oder dem Besuch eines schon lang nicht mehr gesehenen Freundes.

So wird die Weihnachtswelt, deine Weihnachtswelt vielleicht zu einer ganz neu erfahrenen Lebenswelt. Denn dann wirst du es erfahren: „Es geht ein heimlich Funkeln durch alle Welt verhüllt. Es geht ein Stern im Dunkeln, die Zeit ist nun erfüllt.“ R.O.Wiemer


Gebet für die Welt.

 

Am Donnerstag den 6.11.2025 um 17.00 Uhr

hält die KFD Region Dorsten in unserer Kirche ein Friedensgebet.

Bei diesem Gebet bitten wir Gott um Frieden und darum,

dass er uns stärkt, die Schöpfung zu heilen und zu bewahren.




Neues Mitglied


im


Franziskanerkloster

P. Wolfgang Strotmeier,


geboren 1945 in Füchtorf/Münsterland, in der Nähe von Warendorf.

Franziskaner ist er seit 1966; Priester seit 1972. Tätig war P. Wolfgang vor allem in der Pfarr-, Krankenhaus- und Wallfahrtsseelsorge, unter anderem in Hagen/Westf., Paderborn, Halberstadt (Sachsen-Anhalt), Neviges und Fulda.

Seit Mitte September 2025 ist er Mitglied unserer Gemeinschaft hierin Dorsten.



Zwei Konzerte am 4. Oktober, dem Fest des hl. Franziskus,

aus Anlass  des "DorstenerHerbst-Kulturfestes 2025"

um 16 und um 17 Uhr in unserer Kirche

Neuer Guardian im Franziskanerkloster


P. Johannes Baptist Freyer stellt sich vor

Am kommenden Sonntag wird sich der neue Guardian des Franziskanerklosters P. Johannes Baptist Freyer in den beiden Gottesdiensten um 08.30 und 18.00 Uhr in der Franziskanerkirche vorstellen. Am Montag tagt die Leitung der Deutschen Franziskanerprovinz im Dorstener Konvent. Im Rahmen einer Vesper wird der Provinzial, P. Markus Fuhrmann, den neuen Guardian in sein Amt einführen. In dieser Aufgabe löst er P. Tobias Ewald ab, dessen Amtszeit mit dem Provinzkapitel endete.

 

Einige kurze Informationen zum neuen Guardian:

Nach einer Ausbildung als Bankkaufmann trat P. Johannes 1977 in den Franziskanerorden ein. 1983 wurde er zum Priester geweiht. Lange Jahre wirkte er nach Studium, Promotion und Habilitation in Rom als Professor und Rektor an der Hochschule des Ordens San Antonio. Von 2019 bis 2025 war er Theologischer Referent des Hilfswerkes ‚Franziskaner Helfen‘ (Missionszentrale) in Bonn. Das Provinzkapitel der deutschen Franziskanerprovinz wählte ihn im Frühjahr in die Provinzleitung.

Wir Dorstener Franziskaner freuen uns, dass P. Johannes nun unsere Gemeinschaft verstärkt und als Guardian leitet.